Heilpraktiker Schleicher in Oldenburg Header
Artikel
13.02.2014
Migräne - eine chronische Erkrankung?
news05Migräne betrifft den gesamten Alltag der Erkrankten. Radiologische Untersuchungen zeigen, dass man bei der Migräne von...
10.02.2014
Diabetesforschung mit neuen Diätempfehlungen
news04Das Joslin Diabetes Center in den USA hat auf der Grundlage neuester wissenschaftlicher Erkenntnisse Empfehlungen für e...
» ältere Artikel

Magnetfeldabweichungen bei Präeklampsie-Patientinnen

news03

Einer Studie zufolge zeigten die Magnetfelder von Uterus-Arterien bei hochschwangeren Frauen mit einer Präeklampsie deutliche Abweichungen gegenüber gesunden Schwangeren. An der Studie waren insgesamt 71 hochschwangere Frauen beteiligt.

(Quelle: Anastasiadis P et al.: SQUID biomagnetometry of the uterine arteries in normal an pre-eclamptic pregnancies. Journal of Perinatal Medicine 2001; 29; 433-41)

Erläuterung:

Unter einer Präeklampsie versteht man eine Erkrankung, die fast ausschließlich in der zweiten Schwangerschaftshälfte auftritt und durch drei Hauptsymtpome in Erscheinung tritt:
Hypertonie (Bluthochdruck) Ödeme (Wassereinlagerungen)

und Proteinurie (Eiweißausscheidung über den Urin)
Die Gründe für die Entwicklung der o.g. Symptome sind bislang nicht hinreichend geklärt.

Man geht davon aus, dass der Organismus der Frauen durch die Schwangerschaft insgesamt einer zu hohen Belastung ausgesetzt ist.

Die Erkrankung wird unter anderem auch als EPH-Gestose bezeichnet.
Jedes Symtom der Erkrankung kann auch einzeln in Erscheinung treten und ist für sich betrachtet noch kein Alarmsignal.

Erst beim Zusammentreffen der Symptomaitiken (man spricht dann von einem Syndrom) ist Vorsicht geboten, da eine Präeklampsie zu einer Eklampsie führen kann.

Unter einer Eklampsie verseht man Krampfanfälle, die bis zum Koma führen können und eine für Mutter und Kind lebensbedrohliche Situation darstellen. Häufig kündigt sich eine Eklampsie durch Kopfschmerzen oder Augenflimmern an.

Eine sofortige Krankenhauseinweisung ist zwingend erforderlich, da es auch zu akutem Nierenversagen kommen kann.

Das HELLP-Syndrom:

Das sog. HELLP-Syndrom ist eine weitere schwere Komplikation die sich aus einer Präeklampsie entwickeln kann. Bei ihr liegt eine Störung der Leberfunktion vor. H steht dabei für

  • Hämolyse (Blutauflösung)
  • EL für elevated liver function tests (Leberwerterhöhung) und
  • LP für low platelet counts (zu niedrige Thrombozytenzahl).

Leitsymptome:

Übelkeit mit Erbrechen starke Oberbauchschmerzen und manchmal auch Durchfall
Wenn Sie weitere Fragen zum Thema Präeklampsie in Oldenburg haben, wenden Sie sich bitte an mich.