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Wie kann Akupunktur mir helfen?

Akupunktur ist vielen Patienten in unserer Praxis in Oldenburg heute schon ein Begriff, aber wenn es um konkrete Anwendungsmöglichkeiten geht, ist sich mancher Ratsuchende noch unsicher. Bei welchen Beschwerden ist es ratsam, zum Heilpraktiker gehen? Wie kann die Akupunktur mir helfen? Haben die kleinen Nadeln Nebenwirkungen, oder muss ich Schmerzen befürchten? Gehe ich generell ein Risiko ein, wenn ich eine alternative Heilungsmethode wähle? Auf diese Fragen möchten wir heute Antworten finden, so weit es in diesem Rahmen möglich ist. Sie sind natürlich jederzeit eingeladen, sich in unserer Naturheilpraxis in Oldenburg persönlich und unverbindlich beraten zu lassen.

Die Geschichte der Akupunktur

Die Akupunktur blickt auf eine jahrtausendealte Tradition zurück und ist wichtiger Teil der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM). Erste Aufzeichnungen zu dieser Methode finden sich schon um 90 v. Chr., doch auch aus der Zeit davor existieren Hinweise auf die Anwendung der heilenden Nadeln: Geschnitzte Holzfiguren, die in Gräbern gefunden wurden, waren mit den Leitungsbahnen des menschlichen Körpers, auf denen die Wirkung der Behandlung beruht, versehen.

Doch auch in anderen Kulturen waren Reizverfahren als Therapie bei Schmerzen und ähnlichen Beschwerden bekannt. In Europa ist dieses Wissen jedoch anscheinend im Laufe der Zeit verloren gegangen. Durch die Arbeit der Missionare im asiatischen Raum wurde die Akupunktur jedoch auch für den europäischen Patienten wieder verfügbar gemacht – eine Behandlung, die Ärzte oder Heilpraktiker mit der entsprechenden Ausbildung durchführen können.

Was ist das Wirkprinzip der Behandlung?

Wir haben gerade schon die Leitungsbahnen des menschlichen Körpers angesprochen, in denen nach der chinesischen Philosophie und dem chinesischen Verständnis von Gesundheit das Qi, die universelle Lebensenergie fließt. Vielleicht wurde das Wirkprinzip von Akupunktur- und Akupressur-Punkten eher zufällig entdeckt:

Durch das Auflegen der Hand oder das Ausüben von Druck an bestimmten Stellen des Körpers wurden verschiedene Beschwerden gelindert. Dies brachte man dann in Verbindung mit der Vorstellung, die Lebensenergie müsse durch alle Bahnen im Körper ungehindert fließen können, damit der Mensch gesund ist. Ist die Energie also nicht „im Fluss“, wird der Mensch krank. Die Akupunktur greift in diesen Kreislauf ein und reguliert den Energiefluss.

Der Blick auf dieses Wirkprinzip erklärt auch, warum die dünnen Nadeln, oftmals weit entfernt von der Stelle eingestochen werden, an der sich die Beschwerden manifestieren.

Akupunktur am Rücken

Über den Rücken laufen ebenfalls viele Meridiane, die in der Akupunktur mit einbezogen werden (Foto: 123rf.com – Tyler Olson).

Bei welchen Erkrankungen ist die Akupunktur eine geeignete Behandlung?

Die Akupunktur erfreut sich – nicht nur in unserer Heilpraktikerpraxis in Oldenburg – besonders bei der Behandlung chronischer Schmerzen einer wachsenden Beliebtheit: Sie kann helfen, leichte bis mittelschwere, immer wieder auftretende Schmerzen zu lindern. Ob Migräne, Rückenschmerzen, rheumatische Beschwerden oder Nervenschmerzen, wo die klassische Medizin nicht helfen kann, ist eine alternative Heilmethode wie die Traditionelle Chinesische Medizin oft eine gute Wahl. Da für die Behandlung der Akupunkturpunkte keine Nebenwirkungen bekannt sind, kann diese sanfte Methode risikolos ausprobiert werden. Wichtig ist natürlich, einen Arzt oder Heilpraktiker zu wählen, der eine entsprechende Ausbildung gemacht hat und die Hygiene achtet. Die Verwendung von sterilen Nadeln ist bei professionellen Heilpraktikern natürlich eine Selbstverständlichkeit und wird auch so in unserer Praxis in Oldenburg praktiziert.

Doch Akupunkturbehandlungen sind auch bei vielen anderen Indikationen eine gute Alternative. In unserer Praxis in Oldenburg setzen wir die Akupunktur zum Beispiel ein bei:

  • Heuschnupfen und andere Allergien, Asthma
  • Rückenschmerzen, Gelenkschmerzen, Tennisellbogen
  • Rehabilitation bei Schlaganfall und Behandlung neurologischer Erkrankungen
  • Depressionen, Angststörungen, Suchterkrankungen
  • Gynäkologische Beschwerden, Magen-Darm-Beschwerden
  • Erkrankungen der Haut, Psoriasis
  • Kinderwunsch

und viele mehr. Bitte vereinbaren Sie einen Termin für eine Beratung. Gemeinsam finden wir heraus, was die Traditionelle Chinesische Medizin, besonders die Akupunktur, für Sie tun kann.

Entwickelt sich die Traditionelle Chinesische Medizin weiter?

Obwohl die TCM auf eine solch lange Tradition zurück blicken kann, entwickelt sie sich dennoch weiter – und das ist auch gut so. Neue Krankheiten tauchen auf, die früher nicht einmal bekannt waren, und werden mit neuen Methoden der Behandlung bekämpft. Unser Verständnis von Gesundheit hat sich im Laufe der Jahre gewandelt. Ein gutes Beispiel für die Weiterentwicklung der Akupunktur ist die Neue Schädelakupunktur nach Yamamoto.

Neue Schädelakupunktur nach Yamamoto

Schon in den frühen siebziger Jahren entdeckte der japanische Arzt Dr. Yamamoto sogenannte Somatotope, das sind kleine Areale auf dem Schädel.

Hier konnte er schon winzige Veränderungen in der Struktur feststellen. Mittels einer Hals- bzw. Bauchdiagnostik fand er Hinweise auf die zu nadelnden Areal des Kopfes.

Noch heute forscht Dr. Toshikatsu Yamamoto weiter und es entwickelte sich eine kompakte eigenständige Schmerz- und Funktionstherapie zu einer großen Beliebtheit bei den Therapeuten sowie den Patienten.

Indikationsbeispiele bei:

  • akuten und chronischen Schmerzen jeder Art
  • Allergien
  • Schlaganfall – egal wie lange es her ist
  • Funktionsstörgen sowie Lähmungen
  • neurologische Erkrankungen
  • Gesichtslähmungen
  • Geburtsschäden
  • Schmerzen am Bewegungsapparat und deren Extremitäten
  • Blockierungen am Bewegungsapparat
  • postoperative Schmerzbehandlung sowie Wundheilung
  • Beschwerden organischer Art
  • Müdigkeitserscheinungen
  • Migräne
  • Augenprobleme
  • Kieferprobleme

Gerade bei Lähmungen nach Schlaganfall erweist sich die YNSA als sehr hilfreich. In meiner Ausbildung in der neurologischen Klinik in Bad Kötzting habe ich diesbezüglich sehr viele Erfahrungen sammeln können.

Bei Kindern oder auch sehr empfindlich Patienten lassen sich die entsprechenden Punkte lasern, statt zu nadeln.

Akute Beschwerden können mitunter nur einen Besuch erfordern. Es könnte jedoch bei starken Schmerzen eine Nadelung von 2x täglich angezeigt sein.

Chronische Beschwerden erfordern in der Regel bis zu 10 Behandlungen im Abstand von zunächst einer Woche, später alle 14 Tage, langsam ausschleichend.

Bitte fragen Sie in unserer Praxis in Oldenburg nach
Details zur Akupunktur-Behandlung: ☎ 0441 – 40 88 455